Hauptseite
Basiskompetenzen
Entwicklungsgespräch
Portfolioarbeit
Sprachbegleitung
Konzeptentwicklung
Evaluation
Projekte
Schulpädagogik
Kontakt-Formular
Lebenslauf
Publikationen
Vorträge


Besucher:

Das Wort Portfolio ist uns allen schon einmal begegnet, wenn wir Börsennachrichten im Fernsehen schauen oder die Aktienentwicklungen in der Zeitung nachverfolgen. Aber auch in der Diskussion um Lernergebnisse  und – strategien in der Schule gewinnt das Portfolio immer mehr an Bedeutung. Gerade in den sprachlichen Fächern werden immer häufiger Portfolios eingesetzt, um die Entwicklung sprachlicher Kompetenzen von Schülerinnen und Schüler nachvollziehen zu können.

Aber was ist eigentlich ein Portfolio? Portfolio lässt sich aus dem Lateinischen  folium „Blatt“ und portare „tragen“ ableiten und bezeichnete ursprünglich vor allem eine Sammlung von künstlerischen Arbeiten in einer entsprechenden Mappe.

Im übertragenen Sinne kann man unter einem Portfolio auch eine Sammlung von hilfreichen Methoden, Verfahren oder Handlungsoptionen fassen. Im Bildungsbereich versteht man unter einem  Portfolio eine Mappe, in der Dokumente, wie z.B. Beispiele persönliche Arbeiten Bestätigungen, Zertifikate etc. zusammengetragen und aufbewahrt werden. Kennzeichnend für ein Portfolio ist die Möglichkeit, aus den gesammelten Informationen eine systematische Lernstrategie zu erarbeiten. Die Möglichkeit zur Selbstreflexion und -evaluation,  sowie zur Reflexion und Evaluation von Lerninhalten und -erfahrungen sind Vorteile eines Portfolios.

Übertragen auf die pädagogische Arbeit mit Kindern in Tageseineinrichtungen ist unter Portofolio die systematische Dokumentation von sozialen, emotionalen und kognitiven Fähig- und Fertigkeiten unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes zu verstehen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht nur um die Dokumentation durch die pädagogische Fachkraft, sondern auch um diejenigen, die  durch die  Eltern und nicht zuletzt durch die Kinder selbst erstellt werden.

Diese Methodenvielfalt macht ein Portfolio für die Begleitung von Kindern in ihrer Bildungsbiographie interessant. Gerade die Sammlung von „Arbeiten“ der Kinder und die bildreiche Dokumentation von Aktivitäten und Prozessen gibt einen mehrperspektivischen Blick auf die Entwicklung.

Die Arbeit mit Portfolio bereichtet Einrichtungen in ihren Diskussionen über pädagogische Prozesse. Neue Möglichkeiten in Fallbesprechungen zeigen sich und die Umsetzung der Zusammenarbeit mit Familien lässt sich effektiver gestalten.

 

Hier finden Sie eine Power-Point zum Thema.

 

Bernd Groot-Wilken/ Diplompädagoge  | public@groot-wilken.de